SEP (Somatosensibel Evozierte Potenziale)

Das SEP-Verfahren dient dazu Veränderungen im Bereich des Rückenmarks bzw. der dort aufsteigenden Nervenbahnen zu erkennen.
Dafür wird der Nerv stimuliert und mithilfe von Elektroden die Reizweiterleitung ins Gehirn gemessen.

Anwendungsgebiete

Mithilfe des SEP-Verfahrens können zentrale oder sensible Nervenschädigungen gemessen werden. 
Diese Schädigungen verursachen Sensibilitätsstörungen, die bei den folgenden Erkrankungen auftreten können:

  • Verletzung von peripheren Nerven
  • Wirbelbrüche
  • Tumore
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Nervenwurzelschädigungen
  • Vaskuläre Schädigung des zentralen Nervensystems (ZNS)

Ablauf der Untersuchung

Die Untersuchung dauert etwa 5 bis 10 Minuten.

  • Sie sollten während der gesamten Untersuchung ruhig und entspannt liegen.
  • Für die Untersuchung werden mit Haftpaste Elektroden an Ihrer Kopfhaut angebracht.
  • Anschließend werden die zu untersuchenden Nerven mit einem elektrischen Reiz stimuliert und die Weiterleitung mit einem Computer gemessen.
  • Die Zeit bis der Reiz im Gehirn ankommt, gibt dem behandelnden Neurologen Aufschluss über die Funktionalität des untersuchten Nervs.

Ihre neurologische Fachklinik im Sauerland

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